Den Blick verändern.

Selbsterlaubnis und Integrität

Diese Woche war eine sehr bewegende für mich, in der ich wieder sehr viel über mich selbst erfahren habe. Ich merke immer wieder, wie in mein altes Muster falle, anderen gefallen zu wollen, um ein Teil der Gesellschaft zu sein.

Sei es im Freundeskreis, beruflich oder auch in der größeren Runde. Dabei motivieren mich folgendes:

  • Ich möchte dazugehören
  • Ich möchte keinem mit meiner Meinung vor den Kopf stoßen
  • Ich lasse mich gerne ein auf das, was das Leben zu bieten hat und möchte nichts verpassen – auch wenn ich denke, es passt gerade nicht so wirklich zu mir
  • Ich habe Angst davor, nicht mehr gemocht/akzeptiert zu werden
  • Ich habe Angst davor, Klienten abzuschrecken und somit meine Existenz zu bedrohen

Doch merke ich dabei immer mehr, dass sich, wenn ich diesen Weg gehe, in mir keine wirkliche Freude breit macht. Mit meinen ständigen Kompromissen stehe ich mir selbst im Weg. Damit sage mir aber ständig „Du bist es nicht wert, deinen einzigartigen Weg zu gehen!“

Es gibt viele Stimmen dort draußen, die sagen, dass Gesellschaft auf Kompromissen aufgebaut ist. Ohne Kompromiss keine Gesellschaft. Doch spüre ich in mir einen anderen Weg. Der Weg, mir selbst treu zu sein und mir so ein Leben zu gestalten, wie es mir gut tut. Ja, es kann sein, dass ich damit anecke. Ja, es kann sein, dass sich mir einige ihren Rücken zuwenden werden. Doch sehe ich die Möglichkeit, dass sich andere Türen für mich öffnen werden. Türen, die mich willkommen heißen und mir einen neue Gesellschaft aufweisen, wo ich bedingungslos willkommen bin.

Meine Meinung zu äußern und meinen Weg zu gehen hat nichts damit zu tun, anderen etwas an den Kopf zu knallen. Es gibt auch einen Weg, die eigene Meinung wertschätzend zu äußern, ohne den anderen zu kritisieren. Jeder trägt seine Wahrheit und seinen Weg in sich. Keiner dieser Wege deckt sich. So sollte es jedem auch erlaubt sein, seinen Weg zu gehen, ohne dafür verurteilt zu werden. Ja, Werte der Gesellschaft bieten Halt und Identität. Doch je mehr man sich daran hält, obwohl etwas anderes in einem pocht, desto mehr verleugnet man sich selbst. So zumindest meine Meinung.

Ich ermutige jeden da draußen, zu sich zu stehen und aufrichtig durchs Leben zu gehen. Anderen etwas vor zu machen tut weder dem Gegenüber noch einem selbst gut. Auch wenn die Angst noch zu groß sein mag, diesen Weg zu beschreiten und der Weg steinig und schwer erscheint: Es lohnt sich!

Zeigt, wer und was in euch steckt. Lasst euch selbst erblühen!

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