Den Blick verändern.

Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht

Veränderung in meinem Leben umzusetzen ist manchmal eine sch…. harte Nuss!

Es heißt so schön:

  • Wenn du mit dem Alten nicht mehr zufrieden bist, versuche mal was Neues…
  • Spring über deinen eigenen Schatten…
  • Überwinde, was dich zurück hält…
  • Erweitere deine Komfortzone…

Auch wenn ich in den letzten Jahren schon mehrfach Erfahrung damit gesammelt habe, mich weiter zu entwickeln und nach den Sternen zu greifen, so merke ich gerade, dass sich durch Wiederholung keineswegs eine Routine einstellt. Es ist immer wieder aufs Neue ein Prozess, der Geduld, Beharrlichkeit und Ehrlichkeit verlangt. Tränen, Frust und Verzweiflung kommen leider oft gratis dazu.

Wenn ich den Ruf für weiteres Wachstum höre, weiß ich anfangs noch nicht, in welche Richtung ich gehen soll, um ihm zu folgen. Ein paar Schritte in diese, eine paar Schritte in die nächste Richtung... Das Schöne jedoch daran, sich vorwärts zu bewegen, ist die Bewegung selbst. Dass ich immer wieder herausfinde, welche Richtung sich für mich richtig anfühlt. In der Ungewissheit der Dunkelheit taste ich mich vorsichtig aber beharrlich voran und nehme wieder einen neuen Kurs auf, wenn sich mein internes Leitsystem meldet, bis ich endlich das Gefühl habe, den richtigen Kurs aufgenommen zu haben.

Inzwischen habe ich auch ein Gespür dafür, wenn mich meine Dämonen (Ängste, Glaubenssätze und alte Muster) in die Irre leiten wollen. Gerne verleiten sie mich dazu, einen Haken zu schlagen, wenn ihre Existenz bedroht wird. Sie versuchen sich zu tarnen, damit meine Intuition sie als falsche Fährte wittert, doch bringe ich meist genug Mut auf, mich ihnen zu stellen und sie aus dem Weg zu räumen.

Was mir jedoch momentan am schwersten fällt ist meine Ungeduld. Sie möchte direkt ans Ziel hechten und nichts von der scheinbar langwierigen inneren Arbeit wissen. Wie ein ungeduldiges Kind quengelt sie, hat keine Lust auf die lange Wanderung und möchte einfach nur das leckere Eis, das am Ende auf sie wartet. So versuche ich mich aber immer wieder zu erinnern, dass das Gras nicht schneller wächst, wenn man daran zieht. Allerdings helfen Dünger und Regen. Im Übertragenen Sinne ist dies wohlwollende Hilfe von außen: Ein Partner, der mich immer wieder spiegelt und mir Halt gibt, als auch eine gute Begleiterin (Coach), die mich an die Hand nimmt und mit einer Taschenlampe Licht in die Sache bringt.

Auch wenn es sich manchmal unangenehm anfühlt, so bin ich dankbar um den Prozess und die Hilfe auf meinem Weg. Auch wenn ich gerne jetzt schon wüsste, wo ich anschließend stehe und welche Schatten sich bis dahin aufgelöst haben, so freue ich mich auf das, was kommt. Bisher hat es sich jedes Mal gelohnt und es wird immer noch besser…

 

Gerne stehe ich dir auf deinem Weg auch mit meiner Taschenlampe zur Seite und helfe dir bei der Orientierung. Weiter Infos zu meiner Unterstützung findest du hier: https://www.facebook.com/BeratungEbel/ 

Falls du dich mit Gleichgesinnten arbeitenden Müttern zu diesem Thema austauschen möchtest, komm gerne in meine geschlossene Gruppe: https://www.facebook.com/groups/DenSpagatMeistern/

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