Den Blick verändern.

Was macht ihr denn da?!!!!

Ich muss zugeben, dass ich als Mutter eines Einzelkindes meiner Tochter sehr gerne erlaube, eine Freundin einzuladen. Sie ist dann sehr gut beschäftigt, hat Spaß und fokussiert sich bei der Suche nach Beschäftigung nicht so sehr auf mich. Dies ist mir allemal lieber als die digitale Oma, doch manchmal bringt dieser Besuchs-Joker auch seine Konsequenzen mit sich…

Als Alice 1.0 war ich ständig auf der Hut, was sich bei den Mädels abspielte. Wenn es bei ihnen relativ ruhig wurde, folgte ich gerne meinem Instinkt, der mir verriet, dass irgendetwas gerade nicht so lief wie es sein sollte. Wenn sie zu sehr Unordnung stifteten, mahnte ich sie zum Aufräumen. Vor viele Sachen schob ich ihnen sogar im Vorhinein schon einen Riegel, da ich Dreck, Lautstärke, eine Materialschlacht oder Unordnung vermeiden wollte.

Mein Verhalten den Kindern gegenüber spiegelte aber auch sehr meiner Einstellung damals zu mir selbst: Ich setzte mir hohe Maßstäbe stets perfekt und sparsam zu sein. – So, wie es mir mit auf den Weg gegeben wurde.

Doch innerlich sehnte ich mich danach, noch einmal das Gefühl zu spüren, das ich damals als Kind hatte, als ich im Heu tobte: Sorgenfrei zu sein und Spaß zu haben.

So sehr ich mich auch danach sehnte und so sehr ich auch Ratgeber und Zeitschriften zur Leichtigkeit des Lebens kaufte – ich konnte es einfach nicht zulassen, meinen vertrauten Pfad zu verlassen und fokussierte mich wie verhext darauf, mein „perfektes“ Leben weiter zu gestalten. So beschränkte ich mich immer mehr darauf, nur noch zu funktionieren. Die Begeisterung fürs Leben war schon lange abgeebbt.

Erst als auch meine Ehe darunter litt, suchte ich nach fremder Hilfe. Eine psychologische Beraterin griff mir unter die Arme und half mir zu erkennen, wie schwer ich mir das Leben machte. Ich war süchtig nach der Anerkennung von außen und versklavte mich regelrecht dafür. Ich selbst konnte mir keine Wertschätzung entgegenbringen. Auch wusste ich nicht, was es bedeutet, sich der wichtigste Mensch auf Erden zu sein und sein Glück selbst zu gestalten.

Als Alice 2.0 habe ich dies inzwischen gelernt und ich bin dankbar um diesen Weg. Als Alice 2.0 kann ich den Mädels inzwischen von Herzen gönnen, nach freier Laune zu spielen – oder sogar ihre „Experimente“ durchzuführen – und es macht mir Spaß, ihre Freude dabei miterleben zu können – ganz egal, wie es anschließend aussieht. Auch mir selbst kann ich es erlauben, das Leben zu genießen und ich bin immer wieder erstaunt, was es alles zu bieten hat.

 

Als Alice 2.0 habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, anderen arbeitenden 1.0 Müttern auf ihrem Weg zur 2.0 zu helfen, weil ich es am eigenen Leibe erfahren habe, wie gut das tut.

Gerne stehe ich auch dir auf deinem Weg auch zur Seite. Weiter Infos zu meiner Unterstützung findest du auf dieser Webseite oder auf Facebook: https://www.facebook.com/BeratungEbel/ 

Falls du dich mit Gleichgesinnten arbeitenden Müttern zu diesem Thema austauschen möchtest, komm gerne in meine geschlossene Gruppe auf Facebook: https://www.facebook.com/groups/DenSpagatMeistern/

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