Den Blick verändern.

Harte Schale, hohler Kern

Du als Mutter: Kennst du das? Am Anfang deiner kleinen Familie – kurz nach der Geburt – war nichts mehr, wie es früher war. Du hast alles unterschätzt und fühlst dich überfordert. Die Aufgaben häufen sich und du planst, sie zu erledigen, wenn dein Kind schläft. Doch meist kommt es anders…

Du gewöhnst dich daran, nicht mehr zu planen. Dann kannst du dich zumindest nicht mehr darüber ärgern, wenn du nicht mehr dazu kommst. Aber wenn dir dann doch ein Zeitfenster gegönnt wird, fühlst du dich überrumpelt und dir fällt keine Aufgabe ein, die jetzt dringend erledigt werden muss, obwohl alles um dich herum nur noch ein großes Chaos ist. Es ist eine Leere da. Und doch fühlst du dich überfordert und weißt nicht, wo du ansetzen sollst.

Die Zeit einfach nur für dich zu nutzen und dir selbst Gutes zu tun, kommt dir nicht in den Sinn. Das erlaubst du dir nicht. Schließlich gibt es tausend Sachen im Haushalt, die mal geregelt werden müssten. Und so kommt es, dass du zunehmend verlernst, auf dich zu achten und ein Gespür dafür zu haben, was dir gut tut.Du fängst an, nur noch zu funktionieren. Du bist übermüdet und frustriert. Doch gibst du dich mit der Situation zufrieden und redest dir ein: „So ist das nun einmal, wenn man Kinder hat.“

Dein Versuch, allen zu zeigen, wie genial und mit wieviel Leichtigkeit du alles stemmst, raubt dir zunehmend die Kraft. Das führt dazu, dass du selbst die Zeit mit deinem Kind nicht mehr genießt. Und genau dies treibt dir einen tiefen Schmerz ins Herz, doch du siehst keinen Ausweg. Dich anderen mitzuteilen kommt dir nicht in den Sinn. Schließlich würde das „Schwäche“ bedeuten und nicht zu dir passen. Dann doch lieber Zähne zusammen beißen und weiter machen…

Wieso schreibe ich gerade darüber? Meine Tochter hat gerade spontan eine Freundin zu Besuch und ich habe kurzerhand unseren gemeinsam geplanten Abend umdisponiert. Dabei fühlte ich mich an die schweren Zeiten erinnert, die ich vor ein paar Jahren erlebt habe. - Die schweren Jahre in denen ich mir nicht erlaubt habe, „schwach“ zu sein oder mich um mich selbst zu kümmern…

Ich bin heilfroh, dass diese Jahre vorbei sind und ich (mittels Unterstützung von Coaches) gelernt habe, mich um mich selbst zu kümmern und das Leben zu genießen. Um diesen Wandel meines Lebens bin ich so unsagbar dankbar, dass ich es mir zur Aufgabe gemacht habe, auch anderen Müttern auf ihrem Weg zu helfen, den Spagat zu meistern und mit gutem Gewissen mehr Zeit für sich zu nehmen.

Falls auch du dich von dieser Geschichte angesprochen gefühlt hast, begleite ich auch gerne dich auf deinem Weg zu mehr Lebensfreude. Ich kann dir nur sagen: Der Weg lohnt sich!

 

Weitere Infos zu meiner Unterstützung findest du hier oder auf Facebook: https://www.facebook.com/BeratungEbel/

Falls du dich mit gleichgesinnten arbeitenden Müttern austauschen möchtest, komm gerne in meine geschlossene Gruppe auf Facebook: https://www.facebook.com/groups/DenSpagatMeistern/

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