Den Blick verändern.

Selbst ist die Frau?

Lange Zeit kannte ich nicht den Unterschied zwischen Können und Müssen. Ich forderte mich selbst immer wieder heraus, alles alleine schaffen und stemmen zu können.

Meine treibenden Gedanken dabei waren damals:

  • Ich kann alles besser und schneller als andere.
  • Ich kann gutes Geld sparen, wenn ich es selbst tue.
  • Ich brauche den Lob und die Anerkennung für mein Selbstwertgefühl.

Dabei kümmerte ich mich dann um sehr vieles alleine – im Job als auch privat. So habe ich z.B. auch mal unser Gästeklo 100%ig selbst renoviert. Das führte dazu, dass ich mich oft ausgelaugt fühlte und mich über einige Sachen auch ärgerte, wenn nicht die Anerkennung folgte, die ich mir durch meine Mühen erhofft hatte. Ich selbst hatte MICH dabei nie im Blick. Die anderen und ihre Meinungen waren stets wichtiger.

Zum Glück kann ich heute davon in der Vergangenheit schreiben. Denn es hat sich in den letzten Jahren viel getan:

  • Auch wenn ich meine, alles zu können, habe ich erkannt, dass dies nicht bedeutet, dass ich auch alles tun muss.
  • So lange ich mir nicht die Anerkennung schenke, die ich mir erwünsche, stellt sich keine innere Zufriedenheit ein.
  • Ich habe erkannt, wie wohltuend es ist, wenn ich mich um mich kümmere und meine Energie nur in das stecke, was mir wirklich Spaß macht.
  • Es gibt viele Experten, die ihre Arbeit wirklich gut und gerne (und v.a. besser als ich) tun. Aufträge zu vergeben und sich so Freiraum zu schaffen für das, was einem am Herzen liegt, schont Zeit/Nerven und fördert die Gesundheit und schlussendlich auch die Wirtschaft.
  • Ich darf auch zu meinen Schwächen stehen. Statt der gefürchteten Ablehnung schafft das sogar eher die gewünschte Nähe und Verbundenheit.

Genau das habe ich auch im letzten Jahr bei meiner Selbständigkeit gemerkt: Ich arbeite zwar alleinverantwortlich, bin nicht auf mich allein angewiesen. Es tut gut, sich unter die Arme greifen zu lassen und sich aufs Wesentliche – meinem Herzensanliegen – fokussieren zu können. Auch habe ich gemerkt, dass ich keine Einzelkämpferin sein brauche. Es gibt so viele da draußen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Der gemeinsame Austausch motiviert, stärkt und bringt voran.

Ich bin stets dankbar für das innere Wachstum, das ich erfahren darf. Es hat mein Leben vor allem in den letzten sechs Jahren sehr zum positiven verändert.

Wenn auch du lernen möchtest, die Ansprüche an dich selbst herunter zu schrauben, findest du Infos zu meiner Unterstützung hier auf meiner Webseite oder auf Facebook: https://www.facebook.com/BeratungEbel/

Falls du dich mit gleichgesinnten arbeitenden Müttern austauschen möchtest, komm gerne in meine geschlossene Gruppe auf Facebook: https://www.facebook.com/groups/DenSpagatMeistern/

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  • +49 1573 7512428
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